Die Fraktionen im Nationalen Widerstand PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jürgen Schwab   
Dienstag, 09. März 2010 um 10:06 Uhr
Seit Monaten tobt in und um die NPD herum eine Strategiedebatte. Im Juni soll in Bamberg ein Programmparteitag der Nationaldemokraten für Klarheit im Durcheinander sorgen. Vorab hat schon einmal die Bayern-NPD ihren Bericht über eine Klausurtagung veröffentlicht.  

Siehe: http://www.npd-bayern.de/index.php/menue/24/thema/939/id/2569/anzeigemonat/02/anzeigejahr/2010/infotext/Ergebnisse_der_Strategietagung_des_NPD-Landesverbandes_Bayern/Aktuelles.html

Bei dieser Debatte geht es um viele vordergründige, symbolische bzw. emotional aufgeladene Themen. Vielen im NS-Spektrum stößt auf, daß sich die Bundes-NPD nun – analog zur FPÖ – die Parteifarbe blau geben möchte. Nach wir vor sieht man im NS-Spektrum in Schwarz-Weiß-Rot die Farbenkombination der nationalen Bewegung. Dabei scheint die gestreifte Form, die dem „reaktionären“ monarchischen Bismarck-Reich entspricht, eher die Ersatzlösung für eine andere schwarz-weiß-rote Flagge zu sein, die vor Jahrzehnten ein begnadeter Zeichner erfand, der später beschloß Politiker zu werden. Diejenigen, die wie ich sozialrevolutionäre und demokratische Positionen vertreten, sind ideengeschichtlich bei der schwarz-rot-goldenen Fahne besser aufgehoben. Zudem beinhaltet diese großdeutsche Flagge ideell auch Österreich, während das schwarz-weiß-rote Bismarck-Reich diesen Teil des deutschen Volksraums ausschloß.  

Aber dies alles sind Themen, die mit den wirklichen Konfliktlinien im Nationalen Widerstand (NW) wenig zu tun haben, die eher die realen Streitpunkte verschleiern. Die Wirklichkeit, die in den nächsten Jahren heranreifen wird, ist vielmehr die, daß sich der NW – und noch mehr das NS-Spektrum – in drei Gruppen (Fraktionen) teilen wird. Dies ist selbstverständlich eine modellhafte Vereinfachung, in der Wirklichkeit wird es auch Übergänge, Unentschlossene, Wechselnde und Opportunisten geben, die man nicht über längere Zeiträume einer einzigen Gruppe zuordnen kann. Um welche drei Gruppen handelt es sich?
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Dresden: Die Verharmlosung eines Kriegsverbrechens PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Sozialrevolutionär   
Dienstag, 09. März 2010 um 10:03 Uhr
Am 13. Februar jährte sich einmal mehr die Bombardierung Dresdens im Jahr 1945. Am 13., 14. und 15 Februar wurde die mit Flüchtlingen aus den Ostgebieten vollgestopfte sächsische Stadt zunächst von britischen Luftverbänden angegriffen und fast vollständig zerstört. Nach der ersten Angriffswelle sollte ein US-amerikanisches Flächenbombardement der völlig wehrlosen Stadt erfolgen. Die Großmutter des Verfassers befand sich damals selbst in der vom Flammeninferno getroffenen Elbmetropole. Die auf Menschen- und Zivilistenvernichtung ausgehende Bombardierung Dresdens war darum besonders perfide, weil die Stadt damals als riesiges Lazarett diente. Eine bekannte Masche ist es, die Zahl der Toten in Dresden kontinuierlich nach unten zu fälschen, was in anderen Angelegenheiten sicherlich ein Fall für den Staatsanwalt wäre. Eine „Historikerkommission“ der Stadt Dresden will die Opferzahl „nur“ auf 25.000 beziffern. Andere Geschichtsfälscher setzen diese Zahl gar auf 18.000 Tote herab. Diese Relativierung eines Kriegsverbrechens sollte so nicht hingenommen werden. Die Zerstörung Dresdens und der Mord an zigtausenden Zivilisten werden zumeist mit der Bombardierung Coventrys durch deutsche Luftverbände gerechtfertigt. Das ist aber ein historisch gesehen absurder Vergleich: Coventry war der Hauptangelpunkt der britischen Militär – und Rüstungsindustrie. Die Luftkriegsführung der deutschen Seite war damals bei allen begangenen Kriegsverbrechen nicht darauf aus, möglichst viele Zivilisten zu töten. Das zeigt sich nicht zuletzt darin, dass die Luftwaffe bei Kriegsbeginn nicht einmal strategische Viermotorenbomber und Langstreckenjäger besaß. Im Gegensatz dazu war die britisch-amerikanische Strategie darauf ausgelegt, vor allem die Zivilbevölkerung zu treffen, um so deren „Moral“ zu brechen. Hinzu kam Churchills fanatischer Preußenhass, während Hitler im Bezug auf die Briten anglophil war und selbst in den letzten Monaten noch immer von einem Bündnis mit London gegen den „Bolschewismus“ träumte.

Die Zahl von 25.000 Toten ist schon allein aus mehreren logischen Gründen eine offensichtliche Geschichtslüge. Beim Angriff aus Dresden wurden ca. 75 Prozent der Wohngebäude vollständig zerstört, die Altstadt Dresdens wurde vollständig ausradiert, in Dresden hielten sich schätzungsweise bis zu 1.000.000 Menschen auf. Zerstört wurden ebenfalls zahlreiche Luftschutzkeller, wenn nicht gar die allermeisten. Die tatsächliche Anzahl der Opfer lässt sich nun kaum mehr feststellen, aber die Geschichtslüge von 25.000 Toten ist angesichts der Intensität der Bombardierung mehr als nur absurd. Die zunächst in der Bundesrepublik verbreitete Zahl von 35.000 Toten beruht darauf, dass zunächst eben nur 35.000 Tote identifiziert werden konnten, bei etwa 220.000 weiteren konnte dies aufgrund der fortgeschrittenen Verkohlung der Leichen nicht vorgenommen werden. Franz Kurowski schrieb in seinem Werk „Bomben auf Dresden“ folgendes: „Dass die Zahl der Vermissten in Dresden um ein Mehrfaches höher liegt als jene Listen mit den Suchmeldungen dies erhärtet, ist durch die besondere Lage in der Stadt erklärbar. Immerhin waren es nach den meisten Schätzungen zwischen 500.000 und 600.000 Flüchtlinge, Vertriebene und Ausgebombte aus Berlin und anderen Städten, die in Dresden Schutz gesucht hatten. Viele dieser Gruppen wurden völlig ausgerottet, so dass niemand eine Verlustmeldung oder gar eine Suchmeldung nach Vermissten aufgeben konnte. Dies trifft vor allem auf jene Flüchtlinge zu, denen von hilfsbereiten Dresdner Familien ein Dach über dem Kopf verschafft wurde, und die dann in den Kellern dieser Häuser zu Asche verbrannten. Wer sollte diese getöteten Flüchtlinge suchen? Auch hier gilt das, was in allen Katastrophenlagen eherne Gültigkeit hat: Jeder der Überlebenden sucht seine vermissten näheren Verwandten und Freunde. Und nähere Verwandte und Freunde waren Flüchtlinge nicht,........" Der ehemalige Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) schrieb im Jahr 1955: „Der Angriff auf die mit Flüchtlingen überfüllte Stadt Dresden am 13.2.1945 forderte alleine etwa 250.000 Tote“. (Presse und Informationsdienst der Bundesregierung, 1955). Das Internationale Rote Kreuz gab die Zahl der Todesopfer in seinem sachlichen Bericht „Report of the joint Relief 1941-1946“ gar mit 275.000 an. Macht also das Rote Kreuz nur „Nazi-Propaganda“? In Wahrheit war es so gewesen, dass der NS-Propagandaminister die Zahl der Toten herunterlügen wollte, um nicht zugeben zu müssen, dass die Zivilbevölkerung den Bombardierungen völlig hilflos ausgeliefert war.
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Der Kommunismus – eine antinationale Weltanschauung? PDF Drucken E-Mail
Der nachstehende Gastbeitrag für die Netzseite der NVP hat es sich zur Aufgabe gemacht, einmal der Frage nachzugehen, ob der Kommunismus / Sozialismus an sich eine antinationale Weltanschauung ist und ob es vielleicht Berührungspunkte gibt. Der Verfasser dieser Zeilen verortet sich selbst als bekennenden Linksnationalisten und ist daher durchaus der Ansicht, dass es zwischen Kommunismus und Nationalismus eine gewisse Schnittmenge gibt. Zwar ist die kommunistische Geschichtstheorie („Historischer Materialismus“) rundweg abzulehnen, und ebenso gebührt dem nationalstaatlichen Prinzip selbstredend der Vorrang vor internationalistischen Schwärmereien der postmaterialistischen Gegenwartslinken. Es sei hier allerdings darauf hingewiesen, dass beispielsweise in Deutschland seit einigen Jahren innerhalb der Linken auch „die nationale Frage“ wieder diskutiert wird. Andererseits liefern die marxistische Kapitalismusanalyse  und – kritik wertvolle Ansatzpunkte, an denen selbst die bürgerliche Volkswirtschaftslehre nicht vorbeikommt – und an denen ein moderner sozialrevolutionärer Nationalismus schon gar nicht vorbeigehen sollte.

Die kommunistische Kapitalismusanalyse
Zunächst einmal wollen wir einen Blick auf die angesprochene Kapitalismusanalyse werfen. Hierbei gedenkt der Verfasser nicht, die Leserschaft mit „Bibelzitaten“ aus den „Marx-Engels-Werken“ zu langweilen, sondern stützt sich auf gängige politikwissenschaftliche Standards. Der Kapitalismus zeichnet sich durch folgende Kennzeichen aus: Unterwerfung aller wirtschaftlichen und faktisch auch schon sozialen Beziehungen (Bildungswesen, Gesundheit, Grundversorgung der Bevölkerung) unter die Gesetze des Marktes, Privateigentum an den Produktionsmitteln und Profitorientierung als Hauptziel der Wirtschaft. In diesem System ist Otto Normalverbraucher darauf angewiesen, seine Arbeitskraft auf dem Arbeits-Markt anzubieten. Er ist also der Arbeitnehmer, der Proletarier, der nichts außer seiner eigenen Arbeitskraft besitzt. Als Marx den Begriff vom Proletariat prägte, konnte er noch nichts von der späteren Entstehung der Angestelltenschaft ahnen, die aber ebenso zum Proletariat gehört wie der klassische Industriearbeiter. In diese Gruppe fallen im Grunde genommen auch zahlreiche Kleinselbständige, die faktische Selbstausbeutung betreiben und ebenso von wirtschaftlich Stärkeren abhängig sind.
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