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Dritte Front – Nationalrevolutionäre Kurznachrichten Nr. 71 vom 1. Februar 2010 |
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Sonntag, 07. Februar 2010 um 20:50 Uhr |
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Chávez legt Rechenschaftsbericht vor
Caracas. In seinem jährlichen Rechenschaftsbericht vor dem venezolanischen Parlament hat Präsident Hugo Chávez eine positive Bilanz des Jahres 2009 gezogen. Er erinnerte daran, dass das vergangene Jahr im Zeichen der Weltwirtschaftskrise gestanden habe, die seiner Ansicht nach noch nicht beendet ist. „Das Schlimmste ist noch nicht vorüber. Wir müssen die Gründe für die Krise suchen, und diese Gründe lassen sich in einem einzigen Wort zusammenfassen: Kapitalismus.“ Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion habe man vom Ende der Geschichte gesprochen, das kapitalistische Modell habe sich durchgesetzt. „20 Jahre sind seither vergangen, und was nun geschieht, ist eine Demonstration dafür, dass der Kapitalismus keine Alternative für die Menschheit ist. Der Kapitalismus und Neoliberalismus sind eine erschreckende Perversion der menschlichen Existenz. Deshalb erhebt sich heute erneut die sozialistische Alternative.“ Schwarzarbeit auf Rekordniveau
Berlin. Die Schwarzarbeit in Deutschland nimmt einer Untersuchung der Stiftung Marktwirtschaft wieder zu. Das Volumen der Schattenwirtschaft stieg einer Studie zufolge im vergangenen Jahr um fünf Milliarden auf 352 Milliarden Euro im Vergleich zu 2008. Die Professoren Friedrich Schneider von der Universität Linz und Lars Feld von der Universität Heidelberg hatten im Auftrag der Stiftung mehr als 2000 Deutsche zu Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung befragt. Der Anstieg ist nach Angaben der Wissenschaftler auf die Wirtschaftskrise und die steigende Arbeitslosigkeit zurückzuführen. „Die Bürger haben, etwa durch Kurzarbeit, Einkommensausfälle und zugleich mehr Zeit, die für Schwarzarbeit genutzt werden kann.“ Für 2010 erwarten die Wissenschaftler eine Ausweitung der Schattenwirtschaft auf bis zu 360 Milliarden Euro. |
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Geschrieben von: Günther Mann (d.i. Karl O. Paetel)
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Die Technizität ist die Durchbruchsstelle der elementar geistigen Menschennatur.
Die Macht ist von der Technizität nicht mehr abzusondern, der Grad der Technizität entscheidet über den Anspruch auf jegliche Herrschaft, und in hoffnungsloser Defensive befindet sich alles, was Einwände erhebt. Die elementare Geistigkeit statuiert eine ganz andere Verwandtschaft mit der Erde, in ihr ist ein mächtigerer Tellurismus vorhanden als in den Ideologien, die sich auf lokale Überlieferungen, Sitten, Bräuche berufen.
Technizität und Natur stehen in keinem Widerspruche.
Die Einheit des kühnen, die ganze Erde umfassenden Intellekts mit der elementaren Kraft der Erde, diese schöne Einheit von Arm und Waffe, erschließt sich uns in der Technizität.
(Friedrich Georg Jünger)
Intellektualismus ist die kalte Betrachtung der Erde, warm ist sie solange genug betrachtet worden, mit Idyllen und Naivitäten und ergebnislos.
(Gottfried Benn)
Es erscheint nötig, sich in ausgiebigem Maße der revolutionären Substanzen bewusst zu werden, die sich im Phänomen Preußen darstellen für jeden, der in dieser Erscheinung mehr sieht als einen allgemeinen oder der bürgerlich-reaktionären Zeit zugehörigen Begriff. Um von vornherein den gröbsten Missdeutungen vorzubeugen dessen, was in diesen vorliegenden Untersuchungen unter Preußen verstanden wird, nennen wir den „Raum“, in den hier ein Vorstoß versucht wird: die preußische Dimension.
Die Preußische Dimension ist keine allgemeine, sondern eine mit Bewusstsein präzisierte Vorstellung. Sie ist eine dem technischen Arbeitsraum entnommene Vorstellung, da, wie wir später sehen werden, ein modernes Preußentum ohne Wesensbeziehung zur Technik undenkbar ist.
Dimension heißt zunächst Abmessung, und dann: die präzis abgemessene Ausdehnung einer geometrischen oder räumlichen Größe.
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Studiengebühren – „geboten und vertretbar” oder: Was nicht passt, wird passend gemacht. |
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Geschrieben von: http://arbeitertum.wordpress.com
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„Studiengebühren sind wissenschaftspolitisch geboten undsozialpolitisch vertretbar. Sie machen die Hochschulen ein Stück weit von der Haushaltspolitik unabhängig.“
So lässt es jedenfalls der Chef der Kultusministerkonferenz, Ludwig Spaenle, verlauten, offensichtlich völlig vergessend, wer denn überhaupt das nötige Geld für die vom ihm gepriesenen Studiengebühren aufbringen muss. Die Studenten selbst haben das nötige Geld aufzubringen, um studieren zu dürfen; sollte das Einkommen des Studenten oder seiner Familie nicht ausreichen – was mit einer völlig intransparenten Methode vom zuständigen Amt festgestellt wird -, so steht ihm ein sogenanntes “BAföG” (umgangssprachlich, eigentlich Bundesausbildungsförderungsgesetz) zu, welches er innerhalb der Regelstudienzeit ausgezahlt bekommt und im Idealfall nach Studienabschluss zum Teil zurückzahlen muss.
Ebenfalls ein absurdes System, wenn man von der eigentlichen Selbstverständlichkeit ausgeht, Bildung müsse grundsätzlich nicht vom Geldbeutel abhängen. Vielmehr sollte doch die gerade die Regelstudienzeit keinen Betrag kosten, sondern – bis zum Ende der Regelzeit – umsonst sein. Aber was wissen wir schon – wir sind schließlich nicht Chef der Kultusministerkonferenz. Spaenle erzählt weiter:
„Studiengebühren haben die Lehre an den Hochschulen in den Ländern, die sie eingeführt haben, spürbar verbessert. Durch den Beitrag der Studierenden können die einzelnen Hochschulen zum Beispiel mehr Lehraufträge vergeben und damit das Lehrangebot spürbar verbessern.“
So stünden nun mehr Lektoren für Sprachunterricht, zusätzliche Tutoren und Studienberater zur Verfügung, was die Studienqualität – angeblich auch in den Augen der Studenten – erheblich verbessern würde. Abgesehen davon, dass dies bedeuten würde, dass die Studiengebühren immer für den richtigen und effektivsten Zweck eingesetzt werden – was bekanntlich nicht immer so ist, erst Recht nicht dann, wenn die Gelder für Banalitäten wie Tafeln und Kreide eingesetzt werden -, wäre dies nur ein Teilerfolg auf einem eigenen Gebiet, nämlich der Qualität des Studiums. Auf dem gesamtsozialen Bildungsgebiet ist dies allerdings nicht etwa ein Erfolg, wie es uns Chef Spaenle weiß machen möchte, sondern ein weiteres Indiz dafür, wie der sogenannte Sozialstaat BRD seine selbst proklamierte Sozialstaatlichkeit Stück für Stück aufgibt. |
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