Netzwerk Sozialistische Nation - Gründungserklärung Zeit für Veränderungen! Der Spektrum innerhalb des Spannungsfeldes zwischen Nationalismus und Sozialismus, zwischen „Rechts“ und „Links“, ist nicht erst seit gestern durch seine organisatorische, politische und regionale Zersplitterung gekennzeichnet. Diese Zersplitterung ist eine Hauptursache für Einflusslosigkeit, Frustration und Schwäche – und es ist an der Zeit, sie zu überwinden. Aus diesem Grund haben wir nach längerer und durchaus auch selbstkritischer Diskussion beschlossen, einen Neuanfang zu unternehmen. Dieser Neuanfang soll durch die Gründung Netzwerks Sozialistische Nation (NWSN) erfolgen.
Netzwerk Sozialistische Nation - Gründungserklärung Zeit für Veränderungen! Der Spektrum innerhalb des Spannungsfeldes zwischen Nationalismus und Sozialismus, zwischen „Rechts“ und „Links“, ist nicht erst seit gestern durch seine organisatorische, politische und regionale Zersplitterung gekennzeichnet. Diese Zersplitterung ist eine Hauptursache für Einflusslosigkeit, Frustration und Schwäche – und es ist an der Zeit, sie zu überwinden. Aus diesem Grund haben wir nach längerer und durchaus auch selbstkritischer Diskussion beschlossen, einen Neuanfang zu unternehmen. Dieser Neuanfang soll durch die Gründung Netzwerks Sozialistische Nation (NWSN) erfolgen. Da der Aufbau einer festgefügten Organisation beim derzeitigen Stand der Dinge als Utopie angesehen werden muss, konstituieren wir – Mitglieder des Nationalrevolutionären Kollektivs (NRK) und der Gruppe Sozialrevolutionärer Nationalisten (GSRN) sowie Einzelaktivisten aus dem sozialistischen und nationalrevolutionären Spektrum - uns als Netzwerk. Netzwerk steht für solidarische Zusammenarbeit und Koordination, und zwar unter Vermeidung von Hierarchien und Politbüros. Ebenso steht Netzwerk für Beschlussfassung und Konsensfindung durch offene und demokratische Diskussion. Die Vorteile einer Vernetzung liegen auf der Hand und erleichtern das Aufgeben von Projektegoismen. Aussagen und Aktivitäten werden in einem gewissen Rahmen vereinheitlicht. Durch den Austausch von Fähigkeiten, Möglichkeiten und Verbindungen der Beteiligten entstehen wertvolle Synergieeffekte, eine verbreiterte Basis und ein vermehrtes Gewicht. Es geht uns nicht um eine rein zahlenmäßige Sammlung oder die Verbreitung papierener Erklärungen, sondern die am Netzwerk Sozialistische Nation beteiligten Mitstreiter werden sich nach ihren jeweiligen Möglichkeiten und ihren persönlichen Vorlieben aktiv in das NWSN einbringen. Als „Aktivität“ begreifen wir nicht die Beteiligung an politischen Grabenkämpfen, sondern konstruktive Arbeit und das Vorantreiben eigener Projekte. Notwendige und sachliche Kritik ist dadurch selbstredend nicht ausgeschlossen. Dass wir uns damit im politischen Mainstream von „Rechts“ wie „Links“, beide von uns angesichts ihres Zustandes gleichermaßen kritisch betrachtet, nicht nur Freunde machen werden, nehmen wir bereitwillig in Kauf. Unser Zusammenschluss als Netzwerk Sozialistische Nation erfolgt auf Grundlage der „Fünffachen Revolution“, also der nationalistischen, sozialistischen, ökologischen, kulturellen und demokratischen Revolution. Unter Revolution verstehen wir die grundlegende Umgestaltung der Verhältnisse zugunsten einer neuen, gerechteren, menschenwürdigeren und emanzipatorischen Neuordnung. Das NWSN sieht sich dabei als nicht als ein abgeschotteter Zirkel, sondern als offenes Netzwerk. Die „Fünffache Revolution“ als Gründungskonsens wird von uns als verbindlich angesehen und dient als Basis, auf der andere Kleingruppen, Projekte und Einzelaktivisten – woher sie auch kommen - zum Anschluss oder zur Zusammenarbeit eingeladen sind. Kontakt: http://www.subvakt.tk/ http://www.freie-deutsche-jugend.tk http://www.fahnentraeger.net Die Fünffache Revolution 1.) Die nationalistische Revolution In einer Zeit, in der das multinationale Kapital in immer stärkerem Maße die Souveränität der Nationen einschränkt und sie teils direkt, teils über seine Institutionen wie den Internationalen Währungsfonds, die Weltbank usw. zwingt, sich den Erfordernissen des kapitalistischen Weltmarktes unterzuordnen, gewinnt die nationale Frage weltweit neue Bedeutung. Wir betrachten die Nation als auf den Säulen der Kultur, Sprache, Abstammung und dem historischem Erbe basierende volklich-natürliche Gemeinschaft. Aus diesem Grund treten wir ein für einen emanzipatorischen, gegen jede Form von Imperialismus, Rassismus und Faschismus gerichteten Nationalismus neuen Typs, ausgehend von der Überzeugung, dass jedes Volk das Recht haben muss, sein Schicksal frei von jeder Einmischung selbst zu bestimmen. Das heißt in Deutschland, den Kampf um die Unabhängigkeit von NATO und EU aufzunehmen und internationale Solidarität mit allen um ihre Befreiung kämpfenden Völkern zu praktizieren. Der Linksnationalismus, wie er von großen Teilen der nationalen Befreiungsbewegungen vertreten wird, ist somit ein integraler Bestandteil unseres Programms. 2.) Die sozialistische Revolution Da die Freiheit der Völker und Nationen ganz konkret von den wirtschaftlichen Interessen der Kapitalistenklasse bedroht ist, kann die nationale Frage nicht losgelöst von der Klassenfrage gestellt werden. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, den befreiungsnationalistischen mit dem antikapitalistischen Kampf zu verbinden. Wir treten ein für einen eigenen, den nationalen Besonderheiten entsprechenden Weg zum Sozialismus des 21. Jahrhunderts, die genossenschaftliche Verfügungsgewalt des Volkes über die (gesellschaftlichen) Produktionsmittel, eine gerechte Verteilung des erwirtschafteten Mehrwerts und den Klassenkampf aller Lohnabhängigen gegen das Kapital und seine Helfer. Der Klassenkampf ist uns hierbei kein reiner Selbstzweck. Unser Gegner ist keine Klasse, sondern das kapitalistische System. In diesem Sinne grenzen wir uns ebenso von dem gescheiterten Modell des Staatssozialismus ab, der seinem Wesen nach nur ein bürokratischer Staatskapitalismus war. Stattdessen sehen wir unser Ziel in einem wirtschaftsdemokratischen Volkssozialismus. Wirtschaftsdemokratie ist für uns der Inbegriff aller ökonomischen Strukturen und Verfahren, durch welche an die Stelle elitärer Entscheidungen demokratische treten. 3.) Die ökologische Revolution Zu einem der wichtigsten Probleme dieser Zeit hat sich das gestörte Verhältnis des Menschen zur übrigen Natur entwickelt. Die bürgerlich-liberale Weltanschauung, aber auch Materialismus und die jahrhundertelange kirchliche Unterdrückung haben den Menschen aus seinem Eingebundensein in die natürlichen Kreisläufe unserer Erde herausgerissen und sind damit für die sich abzeichnende ökologische Katastrophe verantwortlich. Mit der Entstehung des materialistischen Weltbildes haben wir uns selbst beraubt, wir haben die menschliche Vielfalt ärmer und oberflächlicher gemacht und unseren Sinn für Ehrfurcht vor unserer Mitwelt verloren. Wir treten daher ein für eine neue tiefenökologische Politik mit bioregionalen Ansätzen, die sich nicht in reformistischen Maßnahmen eines rein technischen Naturschutzes erschöpft, sondern eine radikale Bewusstseinsrevolution fordert. Ausgehend vom Standpunkt eines ganzheitlichen Menschenbildes, ist das Ziel die Wiedereinordnung des Menschen in das Gesamtgefüge des natürlichen und kosmischen Lebenskreislaufs. 4.) Die kulturelle Revolution Das Streben des multinationalen Kapitals nach einer nur den Markt- und Profitgesetzen gehorchenden "One World" hat durch den Einsatz der modernen Kommunikationsmittel und durch die rasche Ausdehnung der Weltmarkt-Verflechtungen eine besondere Form des Imperialismus noch deutlicher als früher auf der ganzen Erde hervortreten lassen: den Kulturimperialismus, der die Verschiedenheit und Andersartigkeit der Völker und Kulturen zugunsten eines genormten, geplanten und manipulierbaren Einheitsmenschen zu beseitigen droht. Wir treten ein für die kulturelle Erneuerung der Völker sowie gegen alle universalistischen Vereinheitlichungstendenzen und kämpfen gegen die kulturelle Kolonialisierung auch im eigenen Land. Dabei setzen wir dem kapitalistischen Prinzip der Entfremdung, das gerne im Gewand eines sich humanistisch gebärdenden Weltbürgertums auftritt, das Prinzip der kulturellen Verwurzelung, der regionalen und nationalen Identität entgegen. Auf Grundlage der modernen humanethologischen Erkenntnisse betrachten wir die ethnokulturelle Identität sowohl als Ausdruck wie auch als Voraussetzung sozialen menschlichen Zusammenlebens, sie bildet das Fundament einer offenen, zukunftsgerichteten und nachhaltigen Gesellschaft, in der freie kreative Tätigkeit auf den Trümmern der Lohnsklaverei und höheres Bildungsniveau durch Motivation und Selbstverwirklichung im Dienste der Gemeinschaft erst realisiert werden können. Für ein respektvolles Miteinander der Kulturen und eine freundschaftliche Einstellung zu anderen Völkern ist die Achtung der eigenen Kultur absolute Grundbedingung. 5.) Die demokratische Revolution Der bürgerlich-liberale Parlamentarismus wie auch diktatorische Modelle staatskommunistischer oder faschistischer Prägung sind angesichts der nationalen wie internationalen Herausforderungen kläglich gescheitert. Das Recht des Volkes auf Selbstbestimmung nach außen und nach innen erfordert eine neue, von der direkten Mitwirkung geprägte Form der Demokratie. Wir treten ein für eine dezentrale, sozialistische Volksräte-Demokratie mit Rechenschaftspflicht, Kontrollierbarkeit und Abwählbarkeit der Funktionsträger auf allen Ebenen sowie einer größtmöglichen Selbstverwaltung der Gemeinden und Regionen im Verbande der souveränen, Freien Deutschen Nation. “Wir deutschen Sozialisten haben das stärkste Interesse daran, die nationale Selbstbestimmung des deutschen Volkes innerhalb einer europäischen Völkerorganisation gesichert zu sehen. Wir wollen die Internationale um des Sozialismus und der Nation willen, wir wissen aber, dass eine internationale Gesinnung und Organisation nur möglich ist, wenn wir als Nation geeint und frei dastehen. Uns ist die Nation kein Durchgangspunkt zu einem kulturlosen Menschheitsbrei, sondern die schicksalsgebundene Lebensform, in der wir an den übernationalen Zwecken der Menschheit allein mitarbeiten können und wollen!“ (Hermann Heller: Sozialismus und Nation) |